
XS4 One
Modernste Technologien und bewährte Robustheit
Standort: Bochum - Deutschland
Projektart: Öffentliche Einrichtungen und Industrie
Der Profi-Fußballverein VfL Bochum 1848, wie er heute bekannt ist, entstand aus einer Fusion mehrerer Vereine. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. 1949 gründete der „Verein für Leibesübungen“ eine separate Fußballabteilung. 1971 gelang erstmals der Aufstieg in die Bundesliga, wo der VfL mit aktuell über 24.000 Mitgliedern weiterhin eine feste Größe ist.
Im Oktober 2017 haben sich die Mitglieder des VfL Bochum 1848 Fußballgemeinschaft e.V. auf der Jahreshauptversammlung mit großer Mehrheit für die Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs in die VfL Bochum 1848 GmbH & Co. KGaA entschieden.
Zahlen
Unsere Branche ist sehr flexibel und auch schnell. Wir benötigen maximale Flexibilität und die Möglichkeit schnell zu reagieren, falls mit den Zugangsmedien mal etwas passiert. Das ist mit mechanischen Zutrittskontrollen nicht mehr möglich.
Lange Zeit war beim VfL Bochum eine mechanische Schließanlage im Einsatz. Doch mit dem stetigen Wachstum des Vereins nahm auch die Zahl der Beschäftigten zu, sodass das vorhandene System angesichts der spezifischen Rahmenbedingungen vor Ort zunehmend an seine Grenzen stieß. Die Umstellung auf eine elektronische Zutrittskontrolle sollte mehr Flexibilität und ein höheres Sicherheitsniveau bieten.
Vor und an Spieltagen sind in den Räumlichkeiten des VfL bis zu 200 Fremdangestellte anwesend, die temporär zum Beispiel bei den Fernsehübertragungen oder im Catering beschäftigt sind. Diese galt es, effizient einzubinden und ihre Zutritte zu regeln.
Eine weitere Besonderheit ist die „zweigeteilte Schlüsselgewalt“ im Stadion: Dieses ist sowohl kommunale Sportstätte als auch Vereinsgelände, es gibt also zwei unterschiedliche Nutzergruppen. Mit der VfL-Geschäftsstelle ist es über eine Brücke, welche die Stadtwerke Bochum Lounge beherbergt, verbunden. Dementsprechend ist ein sicherer und sauber abgegrenzter Abschluss an den Schnittstellen notwendig.
Und nicht zuletzt vereint das Gebäude weitere verschiedene Funktionen unter einem Dach: Im Untergeschoss befindet sich die Sportabteilung des Vereins, im Erdgeschoss der Fanshop. Zudem erfolgt der Zugang zu der VIP-Lounge des Stadions durch Räumlichkeiten der Geschäftsstelle.
Die Möglichkeit, Berechtigungen aktuell zu vergeben und Schlüssel im Bedarfsfall sofort sperren zu können war eines der entscheidenden Argumente, das auch die Geschäftsführung des VfL Bochum 1848 schnell von Salto überzeugt hat.
Die Entscheidung für ein System von Salto fiel auch wegen des kabellosen Konzepts, das die Verantwortlichen sofort begeisterte und die Umsetzung des Vorhabens sehr einfach gemacht hat. Zum anderen sprachen die hohe technische Qualität und die Haptik für Salto. Und nicht zuletzt überzeugte den VfL das Engagement von Salto und die Tatsache, dass die Deutschlandzentrale des Unternehmens in Wuppertal und damit „gleich um die Ecke“ sitzt.
Konkret realisierte Salto eine Systemarchitektur auf Basis der Plattform Salto Space. Diese kombiniert eine virtuelle Vernetzung über das Salto Virtual Network (Salto SVN) und Mobile Access (JustIN Mobile). Aktuell sind rund 120 Zutrittspunkte in die Lösung eingebunden. Ausgestattet wurden u. a. der Haupteingang, Zugänge zu den Büroetagen, der Eingangsbereich mit Rezeption, die Lounge inkl. Zugänge zum Stadion, der Lizenzspielerbereich (Spielerkabine, Trainerkabine, Lagerräume, Gästebereich) sowie der Bereich für den Stadionsprecher und der Betriebshof.
Dabei kommen elektronische Salto Neo Zylinder (als Halb-, Knauf- und Doppelzylinder) und elektronische Langschildbeschläge XS4 One (in der DIN-Version) sowie Salto Wandleser samt Türsteuerungen zum Einsatz. Außerdem ist die Parkschranke in das System integriert.